Kinostart: 07.05.09
Science-Fiction/Action/Abenteuer – USA 2009
FSK: ab 12
Verleih: Paramount Pictures
Regie:
- J.J. Abrams
Darsteller:
- Chris Pine – James T. Kirk
- Zachary Quinto – Spock
- Karl Urban – Leonard “Pille” McCoy
- Zoe Saldana – Uhura
- Simon Pegg – Scotty
- Eric Bana – Nero
Nachdem nun tatsächlich seit geraumer Zeit keine neue Star Trek-Serie mehr über die heimischen Fernseher flimmert, beschlossen die Macher, einen eigenständigen Kinofilm zu produzieren, der (nahezu) ohne die bekannten Schauspieler auskommt. Herausgekommen ist die (Überraschung!) Vorgeschichte der Originalcrew um Cpt. Kirk und Mr. Spock.
Handlung
Während eines Angriffs des Romulaners Nero (Eric Bana) auf die USS Kelvin übernimmt der junge Offizier George Kirk das Kommando über das Schiff und opfert sein Leben, um die Mannschaft und seine hochschwangere Frau zu retten.
Als die Sternenflotte ein Notruf vom Planeten Vulkan erreicht, führt sie das Schicksal und eine gewisse Eigeninitiative wieder auf dem Flagschiff USS Enterprise unter der Führung von Cpt. Pike und dessen 1. Offizier Spock (Zachary Quinto) wieder zusammen. Jedoch stellt sich bei der Ankunft des Schiffes bei Vulkan heraus, dass es sich nicht, wie angenommen, um eine Umweltkatasrophe handelt, sondern um einen romulanischen Angriff Neros handelt, der viele Jahre zuvor für den Tod von Kirks Vater verantwortlich war. Bald schon soll sich für den jungen Kirk herausstellen, was der Grund für Neros unbändigen Hass auf die Vulkanier ist.
Fazit
“Star Trek” zeigt nach vielen Jahren erstmals eine neue Facette des Star Trek-Universums. Zwar kann man sicherlich nicht behaupten, dass die Macher mit der Idee, die Anfangsgeschichte der Helden der ersten Serie, dorthin gegangen sind, “wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist”, aber nach zehn Kinofilmen, die stets auf den früheren Serien anschlossen, bringt dieser Teil immerhin wieder neues Leben in die Weltraum-Saga. Die Jugendlichkeit von “Star Trek” zeigt sich auch in der Machart dieses elften Teils. Der Film ist grundsolides Popcorn-Kino, sehr actionreich und rasant geschnitten. Auch wenn viele Fans gerade dies vermutlich bemängeln, muss man einfach sagen, dass viele der vorherigen Filme darunter gelitten haben, dass zu sehr das Tempo der Serien übernommen wurde und somit einige Teile kaum Kino-tauglich waren (bestes Beispiel: Teil 9: “Der Aufstand”).
Das neue Abenteuer ist somit wirklich gelungen, auch wenn es meiner Meinung einige Mängel innerhalb der Story gibt, auf die ich allerdings nicht weiter eingehen möchte, um Euch die Spannung nicht zu nehmen. Aber darüber kann man als Science Fiction und Star Trek-Fan durchaus hinwegsehen. Auch das Casting der Schauspieler ist sehr gut gewählt. Vor allem Karl Urban als Pille macht seine Sache hervorragend, da er die permanente Grundgereiztheit seiner Figur stets austrahlt.
Ich kann somit diesen Film allen Star Trek-Fans empfehlen und Science Fiction-Liebhaber werden ebenso ihre Freude daran haben. Wer es dagegen cineastisch eher realistisch und “geerdet” mag, sollte sich den Kinobesuch wohl doch besser zweimal überlegen. Schaden kann allerdings ein kleiner Ausflug in den Weltraum auch ihnen nicht.
Wer in Hamburg “Star Trek” sehen möchte, kann hier die Liste aller Hamburger Kinos einsehen, in denen der Film derzeit läuft.
Meine Wertung

Fand den Film ganz Ok, gerade das Treffen mit dem alten Spock. Dennoch wäre viel mehr drinnen gewesen in der Geschichte.
Kann Kottan nur zustimmen. Da wäre von der Geschichte her wirklich noch mehr drin gewesen.